

Konzept
Sicher im Kiez! wird als einwöchiger Workshop an Berliner Schulen oder als Nachmittagsprogramm in außerschulischen Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Manna Familienzentrum der Malteser in der Berliner Gropiusstadt angeboten. Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Brennpunktschulen kommen hier zusammen und erleben ein innovatives Integrationsprojekt, welches bestehende Gruppen neu mischt und alternative Interaktionswege eröffnet.
Neben intensiven Gesprächseinheiten lernen die TeilnehmerInnen in sport- und medienpädagogische Einheiten, mit Unsicherheit und Gewalt umzugehen und Konflikte reflektiert zu lösen.
Reaktionen
Wenn die Kinder zum Abschluss der Projektwoche ihre Ideen den Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und anderen Interessierten vorstellen, ist die Begeisterung groß – wie z.B. bei Lehrerin Diana Mihov: „Diese Kompetenzen, die sie dann auch erworben haben oder vielleicht auch schon hatten, aber ausgebaut haben - sich zu präsentieren – das fand ich ganz beeindruckend. Man sieht, da passiert was in den Köpfen der Kinder und das zeigt sich dann wieder in dem Verhalten. Und man muss das einfach begleiten und immer wieder thematisieren und ausbauen.“
Und was sagen die Kinder selbst?
„Wenn man alleine auf der Straße an Jugendlichen vorbei kommt, denkt man, ‚Oh nein, hoffentlich tun die mir nichts.‘ Aber durch die Projektwoche wird man echt sicherer.“ Paula
„Jetzt weiß ich auf jeden Fall, dass ich was kann. Da fühlt man sich schon sicherer.“ Sina
Ein weiterer Junge meint:
„Für mich war das Reden mit allen in der Klasse am interessantesten, weil ich jetzt weiß wie ich mit anderen reden muss um weniger zu streiten.“



